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Balint Supervisionsgruppe 2020

Die unterstützende, beraterische und therapeutische Arbeit mit Menschen vollzieht sich innerhalb eines dynamischen Beziehungsprozesses, der oft sehr subtil und auch unbewusst abläuft. Die Balint-Methode ist eine Form der Gruppensupervision, bei der ein Teilnehmer / eine Teilnehmerin (ReferentIn) von Begegnungen mit KlientInnen oder PatientInnen frei und spontan berichtet (Fallvorstellung). Die anderen Teilnehmenden hören aufmerksam zu und achten dabei auf ihre eigenen Reaktionen (Gedanken, Bilder, Gefühle, Körperreaktionen). Die so in der Gruppe gesammelten Erlebensweisen spiegeln mögliche Aspekte der Beziehung zwischen ReferentIn und KlientIn bzw. PatientIn wider, die unter Moderation des ausgebildeten Balint Gruppenleiters dem Referent / der Referentin nun zur Verfügung gestellt werden.

Der reflektierte und aufmerksame innere Fokus ist bei beratenden und prozessbegleitenden Arbeitsfelder als qualitätssichernde Massnahme unerlässlich. Der Aussenblick und die sachverständige Moderation helfen, eine neue Sichtweise in anspruchsvollen Situationen oder belastenden beruflichen Beziehungsmuster zu erhalten.

Die Balint-Arbeit ermöglicht das eigene Gespür für Beziehungsprozesse zu verfeinern, eine emotional entlastende und klärende Distanz bei schwierigen Beziehungskonstellationen zu erfahren sowie stockende Arbeitsprozesse aufs Neue zu beleben.

Im 2020 stellt sich erneut eine Balint Supervisionsgruppe für Fachpersonen aus den Bereichen Beratung und Therapie zusammen unter der fachlichen Leitung von Dr. med. H. E. Truffer, Balintgruppenleiter SGB.

Werden Sie Teil der Balint-Supervisionsgruppe 2020. Mehr Infos: Balint 2020

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