Übersicht

zur Wirksamkeit von Autogenem Training

Stetter F. und Kupper S. evaluierten in ihrer Meta-Analyse von 2002 die Wirksamkeit des AT bei verschiedenen Krankheitsbildern. Dabei untersuchten sie die Publikationen von 1952-1999 und fanden 60 statistisch verwertbare Studien. Alles in allem liessen sich krankheitsspezifische Effekte des AT von mittel bis stark aufzeigen.

Unspezifische Allgemeineffekte (Effekte auf Stimmung, kognitive Leistungen, Lebensqualität) waren darüber hinaus noch stärker als die Haupteffekte. In mindestens 3 Studien wurden mittlere Effektstärken bei folgenden Erkrankungen konstatiert: Spannungskopfschmerz / Migräne, funktionelle Hypertonie, Koronare Herzkrankheit, Asthma bronchiale, somatoforme Schmerzerkrankung, M. Raynaud, Angststörungen, leichte-mittelschwere Depression, primäre Schlafstörungen.

Kommentar medrelax: Aus der Vielzahl der Studien aus den Jahren 1952-1999 (>950 veröffentlichte Arbeiten) liegt mit dieser Meta-Analyse von 2002 eine starke Aussagekraft über den statistischen Wirksamkeitsnachweis von AT vor.

Stetter F und Kupper S. Autogenic training: a meta-analysis of clinical outcome studies. Appl Psychophysiol Biofeedback. 2002 Mar;27(1):45-98.